
Ressourcenorientierte
Psychotherapie in Berlin

Die ressourcenorientierte Psychotherapie ist ein psychotherapeutischer Ansatz, der sich auf die Stärkung und Nutzung der Ressourcen einer Person konzentriert, um ihre psychische Gesundheit zu fördern.
Im Humanistischen Menschenbild trägt jede Person erforderliche Ressourcen in sich; also Mittel, die sie dazu befähigen etwas zu initiieren bzw. zu erreichen. Die Ressourcen sind individuell und unterscheiden sich in externe (äußere Hilfsmittel), interpersonelle (nährende Beziehungen) und intrapersonelle (Stärken, Interessen, Innenfokus). Unsere persönlichen Ressourcen ermöglichen uns die Wirkung unangenehmer Einflüsse abzuschwächen und gleichzeitig mehr Handlungsoptionen wahrzunehmen.
Die Ressourcenorientierung dient also zur Resilienz (Widerstandsfähigkeit) um Krisensituationen und Herausforderungen zu meistern bzw. als Wachstumschancen zu nutzen.
Die Klient*innen erlernen in der Therapie ihre Aufmerksamkeit zu fokussieren, werden sich ihrer Selbstwirksamkeit bewusst und erreichen durch die Ressourcenorientierung die erwünschte Selbstregulation. Dazu können Techniken wie Imaginations- und Entspannungsübungen, Achtsamkeitstraining, kognitive Umstrukturierung und Selbstmanagement-Techniken eingesetzt werden.
Ein Beispiel aus der Praxis:
Zu Beginn identifizieren wir gemeinsam, welche Ressourcen bei Ihnen bereits vorhanden, aber vielleicht in Vergessenheit geraten sind — das kann eine unterstützende Beziehung sein, eine frühere Erfahrung von Selbstwirksamkeit oder eine bewährte Bewältigungsstrategie. Diese Ressourcen werden im Therapieverlauf gezielt aktiviert und gestärkt, sodass sie auch außerhalb der Sitzungen im Alltag zur Verfügung stehen — etwa in stressigen Momenten oder bei schwierigen Entscheidungen.